Sommerpause bei den Invaders
Wer trotzdem Football sehen wollte, hatte die Möglichkeit, dies bei den Senior Flag Invaders zu tun. In den vergangenen zwei Wochen bestritt das Team seine beiden Interconference Spiele der DFFL gegen die Hamburg Buccaneers Flag.
Auftakt der Serie war in Hildesheim bereits vor zwei Wochen. Bei den Hildesheimern machten sich die Folgen der Urlaubszeit schnell bemerkbar. Einige Mannschaftsteile konnten in der Vorbereitung nicht ausreichend zusammen trainieren und die Gäste nutzten jede sich ihnen bietende Möglichkeit aus, die gegnerische Offense daran zu hindern, einen Spielfluss aufzubauen. In Folge verbrachte die Defense der Invaders zu viele Minuten auf dem Feld und Punkte für die Hanseaten waren nicht immer zu vermeiden. Trotzdem ist es vor allem die Verteidigung der Invaders, die in diesem Jahr den größten Schritt nach vorne macht. Am Ende traten die Buccaneers die Rückreise mit einem 51:0 Auswärtssieg im Gepäck an.
Am vergangenen Sonntag machten sich die Invaders dann kurz nach Sonnenaufgang auf zum Gegenbesuch in der Hansestadt, denn der Kickoff war bereits für 11:00 Uhr angesetzt. Schnell zeigte sich, dass die Trainingseinheiten von den Hildesheimern dieses Mal besser genutzt werden konnten. Der Offense gelang es, die Zeit des eigenen Ballbesitzes merklich zu steigern. Obwohl Quarterback Moritz Gutowski einige leichte Pässe nicht bei seinen Receivern anbringen konnte, bewegte sich der Angriff mehrfach auf die Hamburger Endzone zu. Nachdem Christian Besser mit einem Field Goal über 30 Yards die ersten drei Punkte auf die Hildesheimer Habenseite brachte, konnten die Buccs eine andere Angriffsserie erst auf der eigenen 2-Yard-Linie stoppen. Der Versuch, im vierten Down den Touchdown zu erzielen, scheiterte dann ebenfalls knapp, nachdem der Ball im Gewühl mehrerer Hände letztlich doch auf den Boden fiel. Eine weitere Steigerung zeigte die Verteidigung der Invaders: Um Quarterback Marcus Voss gegen die anstürmenden Verteidiger Zeit zu verschaffen, konnte sich die Offensive Line der Hamburger mehrfach nur mit dem illegalen Halten der Hildesheimer helfen. Cornerback Denés Nolte zeigte mehrfach, dass auch im Flag Football das Stoppen eines Spielzugs sehr spektakulär sein kann. Ob im Fall oder stark von Vorblockern bedrängt, gelang es ihm zur Verwunderung des gegnerischen Ballträgers, dessen Flagge zu ziehen. Für Christian Besser sollten die drei Punkte nicht das Einzige sein, wo die Zahl Drei eine Rolle spielt. Eben so oft gelang es ihm, einen gegnerischen Pass auf der Luft zu pflücken. Insgesamt konnten die Hamburger Punkte um 11 dezimiert werden, sodass am Ende ein 40:3 zu Buche stand.
Bevor Anfang September der Saisonabschluss mit zwei Heimspielen gegen Berlin und Braunschweig bestritten wird, gehen die Flag Invaders jetzt in ihre eigene einwöchige Sommerpause, um dann mit frischen Kräften anzugreifen.
Quelle // goinvaders.de




